ich unaussprechlicher mensch

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Eine szenische Lesung zu Heinrich von Kleist

Am 21.11.1811 jagt sich Heinrich von Kleist eine Kugel in den Kopf.
Das Äußere muss mit dem Inneren überein gebracht werden! Daran scheint Kleist gescheitert zu sein. Zerrissen zwischen den Ansprüchen ans Ich und den Bedürfnissen des Selbst geht jede Gewissheit verloren. „Das Leben ist ein schweres Spiel, weil man beständig eine Karte ziehen soll und doch nicht weiß, was Trumpf ist.“ Die Suche ist das zentrale Motiv in Kleists Leben. Was suchte in Ihm selbst Sich so unablässig? Ist das Schreiben der Drang sich seiner Selbst gewiss zu werden?
Stefan Diekmann und Bettina Schmidt gehen diesem Unaussprechlichen nach. Sie konfrontieren sich noch mal neu und naiv mit Kleists Schriften und Briefen. Sie geben keine Antworten, sondern übergeben sich dem Kosmos Kleist.

Regie, Textauswahl 	Moritz Peters
Bühne, Kostüm		Lisa Rohde
Mit			Stefan Diekmann, Bettina Schmidt

Schauspiel Essen 2012

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